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Partnerkirchen der EKHN in Asien


  • Diözese Amritsar der Church of North India (CNI) sei 1984
  • Diözese East Kerala der Church of South India (CSI) seit 1988
  • Diözese Krishna Godavari der Church of South India (CSI) seit 1983
  • Gereja Masehi Injili di Minahasa/Indonesien (GMIM) seit 1985 Simalungun Batak Kirche Sumatra, Indonesien (GKPS)
  • Presbyteries Chonnam und Kwangju der Presbyterian Church of the Republic of Korea (PROK) seit 1986

Kirchenpräsident Prof. Dr. Steinacker besuchte Partnerdiözese Amritsar



In der Zeit vom 15. und 30. September 2006 hat Kirchenpräsident Prof. Dr. Peter Steinacker mit einer Delegation der Kirchenleitung die Partnerdiözese Amritsar besucht. Neben dem Kennenlernen sehr verschiedener Gemeindestrukturen und unterschiedlicher Arbeitsbedingungen in der Diözese waren als Schwerpunkte für diesen Besuch mit den Partnern folgende Themen verabredet: Schulen in kirchlicher Trägerschaft und Dialog mit den Religionen. Eine Dokumentation zu dem Besuch ist jetzt erschienen und steht als pdf-Dokument zum Download bereit (Größe: 1,7 MB): Dokumentation-KP-Amritsar2006.pdf

 


Erdbebenhilfe für Kaschmir aus Oberhessen



Am 8. Oktober 2005 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,6 die Region Kaschmir. Das Epizentrum befand sich im pakistanischen Teil Kaschmirs in der Nähe von Muzaffarabad. Tausende von Menschen starben oder wurden obdachlos. Unmittelbar nach dem Beben begann auch die Diözese Amritsar mit Hilfsmaßnahmen für das im indischen Teil Kaschmirs gelegenen Dorf Parampilla das dort mit am stärksten betroffen war. Ein Spendenaufruf der Propstei Oberhessen zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen und Wiederaufbauarbeit der Partnerdiözese erbrachte bis heute einen Betrag von 25.000.- €.

 

Von dem Beben war auch ein Gebäude des John Bishop Memorial Krankenhauses in Anantnag so stark beschädigt worden, dass es später abgerissen werden musste und nun wieder neu aufgebaut wird. Im September 2006 wurde der Rohbau fertig gestellt. Mit dem letzten Teilbetrag von 6.000.- € der im Dezember 2006 von der Propstei Oberhessen der Diözese Amritsar überwiesen wurde, wird ein Teil des weiteren Ausbaus dieses Gebäudes finanziert werden.

 


Dem Leiden einen Ausdruck geben



Während des Zweiten Weltkriegs wurden Tausende von Frauen im jugendlichen Alter verschleppt. Sie mussten japanischen Soldaten an allen Kriegsfronten zwangsweise als Prostituierte dienen. Man rechnet mit rund 200.000 missbrauchten Frauen. Rund 80% von ihnen waren Koreanerinnen, andere kamen aus Taiwan, China, den Philippinen und allen vom Krieg betroffenen Ländern. Nur wenige Betroffene leben noch.

 

1991 brachen 3 mutige Koreanerinnen ihr Schweigen und berichteten öffentlich von diesen Kriegsgräueln. Inzwischen haben sich ihnen viele Überlebende angeschlossen. Sie fordern eine Entschuldigung der japanischen Regierung und eine Entschädigung für ihr Leid. Bis heute äußert sich Japan nicht offiziell. Die wenigen noch Lebenden hoffen noch immer auf eine angemessene Reaktion des japanischen Staates und auf Entschädigungen.

 

Eines der Opfer ist die Koreanerin Jang Jeomdol. 1923 in Yeongdong geboren wurde sie im Alter von 16 Jahren verschleppt. Für einige Tage war sie nun zu Gast in Deutschland um von ihrem Leben und Leiden zu berichten und um Solidarität zu bitten. „Noch immer wache ich manchmal nachts auf, wenn ich von dieser schrecklichen Zeit träume. Dann renne ich nach draußen wie eine Wahnsinnige. Ich versuche meinen Atmen und mich selbst zu beruhigen, aber es geht nicht und ich muss mich zum atmen zwingen. Diese Alpträume nehmen meinen Kopf gefangen. Ich dringe auf einen Ausgleich von Seiten der japanischen Regierung für die verlorenen Tage und dass sie mir die Jugend und meine Lebensfreude genommen haben. Sie müssen dafür einen finanziellen Ausgleich leisten und uns um Verzeihung bitten!“