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Wir leben als Kirche mitten in Europa


Unsere Beziehungen zu anderen Kirchen gestalten wir auf der Grundlage der Charta Oecumenica.

 

Direkte Partnerschaften der EKHN bestehen zur Zeit mit:

  • der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, Tschechien (EKBB),
  • dem Polnischen Ökumenischen Rat (PÖR),
  • der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen (EAKwP),
  • der Evangelisch-Reformierten Kirche in Polen
  • und der Waldenser-Kirche in Italien

 

Die EKHN ist Mitgliedskirche in:

 

 


Aktuelles



Protestantische Kirchen in Italien stimmen für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare



Die gemeinsame Synode der italienischen Waldenser und Methodisten hat in der vergangenen Woche beschlossen, die kirchliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare unter bestimmten Bedingungen zuzulassen. Synodalpräsident Marco Bouchard beschreibt die am 26. August getroffene Entscheidung als "klaren und festen Schritt vorwärts, der nun in einen noch genauer zu klärenden Rahmen gestellt werden muss, insbesondere in Hinblick auf die Beziehung zwischen den Kirchen und den homosexuellen Paaren". Der Synodalbeschluss erklärt: "Die in den Evangelien überlieferten Worte und Handlungen Jesu rufen uns dazu auf, jede Erfahrung und jede Entscheidung anzuerkennen, die von Gottes Liebe gekennzeichnet sowie frei und bewusst getroffen sind".

 

Vor der Synodaltagung veröffentlichte eine Gruppe von Waldensern, darunter Lucio Malan, Mitglied des italienischen Parlaments, eine Anzeige in der protestantischen Wochenzeitung "Riforma", in der davor gewarnt wird, dass die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare zu einer Spaltung der Kirchen führen und die ökumenischen Beziehungen beeinträchtigen könne.

 

Die Synode aber beschloss mit deutlicher Mehrheit, den Gemeinden zu empfehlen, eine Segnung homosexueller Paare grundsätzlich als Teil des seelsorgerlichen Dienstes ihren Pfarrerinnen und Pfarrern anzuerkennen. Dabei sei darauf zu achten, dass in der Gemeinde ein deutlicher Konsens bezüglich dieser Segnung erkennbar ist und anders votierende Meinungen respektiert werden. Ebenfalls wird den Gemeinden empfohlen, die mit dem Beschluss einhergehende Diskussion weiterzuführen. Auf der nächsten Synodentagung im August 2011 soll dann unter Aufnahme der bisherigen Erfahrungen eine genauere kirchenrechtliche Regelung zur Beratung und Abstimmung gestellt werden.

 

31. August - Pfr. Friedhelm Pieper, Europabeauftragter der EKHN

 


Altbischof Huber will stärkere Rolle der Kirchen in Europa


epd, 30. Juni 2010 Die Kirchen sollten nach Ansicht des ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Altbischof Wolfgang Huber, eine deutlich stärkere Rolle in der Europäischen Union

spielen. "Die EU-Kommission braucht eine Abteilung für religiöse Fragen", schlug Huber am Dienstagabend in München vor. Der Theologe hält dies schon aufgrund der Unterschiede im Verhältnis von Staat und Kirche in den einzelnen EU-Ländern für geboten.

Von einer Staatskirche bis zur strikten Trennung im Laizismus gebe es alle

Ausformungen. Dies zeige die Diskussion über das Kopftuch und andere religiöse Symbole, sagte der frühere Berliner Bischof. Er sprach auf Einladung der Akademie für Politische Bildung Tutzing im bayerischen Landtag.

Huber ist davon überzeugt, dass die Religionen in Europa ihre Bedeutung

behalten. "Europa braucht die Kirchen als Wertebasis", sagte der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende. Der Vertrauensverlust, den die Kirche insgesamt durch die Missbrauchsfälle erlitten habe, sei selbstkritisch aufzuarbeiten.

 

 


Polnischer Bischof bei Autounfall tötlich verunglückt


Zentrum Ökumene sendet Kondolenzbrief an lutherische Kirche

Bischof Mieczyslaw Cieślar, der zweithöchste Vertreter der evangelischen Kirche in Polen, kam bei einem Autounfall ums Leben. Der 60-Jährige war am Sonntagabend auf der Rückfahrt von der Trauerfeier für den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski in Warschau und einer Gottesdienstvertretung dort für den beim Flugzeugabsturz in Smolenk umgekommenen Pfr. Adam Pilch nahe bei Łódź tödlich verunglückt. In einem Kondolenzschreiben an die lutherische Kirche in Polen bringen der Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN, Pfr. Detlev Knoche, und der EKHN-Europabeauftragte, Pfr. Friedhelm Pieper, die Betroffenheit und Anteilnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums zum Ausdruck.

Kondolenzschreiben

 

 

 


Flugzeugabsturz des polnischen Präsidenten


Zentrum Ökumene schreibt Brief der Anteilnahme an polnische Partner

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben der Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN, Pfr. Detlev Knoche, und der Europabeauftragte der EKHN, Pfr. Friedhelm Pieper, in einem Brief an die polnischen Partnerkirchen der EKHN die tiefempfundene Anteilnahme angesichts des verheerenden Flugzeugabsturzes bei Smolensk zum Ausdruck gebracht.

Zum Brief des Zentrums Ökumene, der gleichlautend an den Ökumenischen Rat in Polen, die Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses sowie die Evangelisch-reformierte Kirche in Polen gesandt wurde.

Im Namen der Kirchenleitung der EKHN hat bereits Kirchenpräsident Dr. Volker Jung ein Beileidsbrief an die polnischen Partnerkirchen sowie an die Witwe von Pfr. Pilch gesandt.

 

 


Amtseinführung des neuen Bischofs der evangelisch-augsburgischen Kirche in Polen




2. v. links: Bischof Samiec

Am 6. Januar wurde in einem festlichen Gottesdienst in der Trinitatiskirche in Warschau mit vielen internationalen Gästen der neue Bischof der lutherischen Kirche in Polen, Pfarrer Jerzy Samiec, in das Amt des leitenden Bischofs eingeführt.

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Die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung fand 2007 in Sibiu/Rumänien statt









Eine Powerpointpräsentation (73,2 MB) mit Eindrücken, Inhalten und Ergebnissen der Versammlung können Sie kostenlos erhalten bei:

Annette Wiech, Tel. 069-976519-31

annette.wiech(at)zoe-ekhn.de