<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Aktuelles vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau</title>
		<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/</link>
		<description>Neuigkeiten ZOE</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Aktuelles vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau</title>
			<url>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Neuigkeiten ZOE</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 15:11:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Global Youth Village auf dem Jugendkirchentag 2012 in Michelstadt /Odenwald</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/global-youth-village-auf-dem-jugendkirchentag-2012-in-michelstadt-ow.html</link>
			<description>Das Global Youth Village findet vom 7.-9. Juni 2012 im Rahmen des Jugendkirchentages statt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Global Youth Village findet vom 7.-9. Juni 2012 im Rahmen des Jugendkirchentages statt. Besucher aus vier Kontinenten,&nbsp; aus Dekanaten der EKHN und aus den Partnerkirchen der EKHN in Afrika, Asien und Europa bereiten&nbsp;interesssante Gespräche und Aktionen vor und bewirten die Besucher im Eine-Welt-Café. <br />Träger des Global Youth Village ist das Zentrum Ökumene der EKHN - Fachbereich Entwicklung und Partnerschaft, das Zentrum Bildung der EKHN - Fachbereich Kinder- und Jugendarbeit sowie VertreterInnen der Jugendarbeit und Partnerschaftsgruppen der Dekanate und der Projektgruppe Jugendkirchentag 2012.<link fileadmin/content/Veranstaltungen/Flyer/Programmheft_GYV_2012.pdf - - "Leitet Herunterladen der Datei ein">Programmübersicht zum Gobal Youth Village &gt;&gt;&gt;</link>Weitere Informationen zum Jugendkirchentag über die <br /><link http://www.good-days.de/programm/ - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Website des Jugendkirchentages</link> 2012.]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Nur akurate Berichterstattung kann beim Wiederaufbau von Fukushima weiterhelfen“</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/nur-akurate-berichterstattung-kann-beim-wiederaufbau-von-fukushima-weiterhelfen.html</link>
			<description>Mit diesem Satz endete der bekannte japanische Journalist Takashi Uesugi einen seiner zahlreichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit diesem Satz endete der bekannte japanische Journalist Takashi Uesugi einen seiner zahlreichen kritischen Artikel zur Atom-Katastrophe in Fukushima. Uesugi, der Vorsitzende der Free Press Association Japan, wurde vom 10. bis 12. April 2012 zur Tagung „Ein Jahr nach der Katastrophe“ in Hofgeismar eingeladen, welche die Evangelische Akademie zusammen mit der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS, Stuttgart), dem Berliner Missionswerk und dem Zentrum Ökumene der EKHN veranstaltet hatte. Im Anschluss daran organisierte das Zentrum Ökumene eine Vortragsreihe für Uesugi an verschiedenen Orten in Deutschland.Auf der Tagung in Hofgeismar hielt er zwei Vorträge zu den Folgen der Atomkatastrophe, der unzureichenden Berichterstattung in den japanischen Medien, und der Verflechtung zwischen den Atombetreibern und den Politikern sowie der staatlichen Bürokratie. Er erklärte das sog. „AKW-Dorf“ (<i>genbatsu mura</i>), das aus einem Konglomerat von Atombetreibern wie Tepco, großen Banken, Firmenkonzernen wie Mitsubishi, Toshiba und Hitachi, sowie Politikern und Bürokraten besteht, die durch Personalaustausch (<i>ama-kudari</i>, „vom Himmel herabsteigen“) aufs engste miteinander verwoben sind.<br /><br />Am 12. April fuhr Uesugi nach Berlin, wo er zunächst von der <i>Tageszeitung</i> (taz) zum Problem der Pressefreiheit in Japan interviewt wurde. Dadurch, dass bei Zeitungen und Fernsehen nur fest-angestellten Journalisten der Zugang zu den Pressekonferenzen der Regierung, Präfekturen usw. erlaubt ist, sind unabhängige Journalisten in Japan wesentlich benachteiligt. Dieses System heißt „Journalisten Club“ (<i>kisha club</i>) und sorgt dafür, dass die Medien nur politisch konforme Nachrichten verbreiten. Außerdem kontrolliert die Regierung die öffentlich-rechtlichen Sender, und die Atombetreiber-Firmen sponsern die privaten Medien mit enormen Summen für Werbung. Auf diese Weise sichern die Stromfirmen in der Öffentlichkeit das Image vom Atomstrom als „sichere, billige und umweltfreundliche“ Energie. Uesugi selbst wurde im vergangenen und diesem Jahr als Moderator zweier Fernseh-Sendungen gefeuert, weil er Atomkritiker eingeladen hatte. Dadurch, dass die japanischen Medien hauptsächlich die Aufmerksamkeit auf den „Wiederaufbau“ der zerstörten Landstriche richten und zugleich das gravierende Problem der atomaren Verstrahlung vertuschen, sorgen sie dafür, dass viele Menschen, die ihnen glauben, nicht in unverstrahlte Gebiete flüchten, sondern weiterhin verstrahlt werden.<br /><br />Am 13. April wurde Uesugi zuerst vom Berliner <i>Tagesspiegel</i> und der <i>Deutschen Welle </i><span style="font-style: normal">interviewt</span>. Für den Abend hatte dann Angelika Wilmen von der Deutschen Sektion des IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War, Ärzte gegen Atomkrieg) zusammen mit dem Deutsch-Japanischen Friedensforum und der Gesellschaft für Strahlenschutz einen Vortrag für Uesugi im Ökumenischen Zentrum in der Wilmersdorfer Strasse organisiert. Die Diskussion war ausgesprochen rege, zumal die Mehrheit der Teilnehmer Japaner waren.  Für den 14. April hatte Dr. Martin Sonnabend, Vorsitzender des IPPNW-NRW (Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung NRW) einen Vortrag Uesugis in Herford (Haus der Kirche) organisiert in Kooperation mit zehn weiteren Organisationen. Auch diese Veranstaltung war gut besucht. Pfr. Dietrich von Bodelschwingh, Vorsitzender des Vereins Heimstatt-Tschernobyl und Urenkel des Gründers der Anstalten von Bethel, gab das Grußwort.<br /><br />Auf den beiden IPPNW-Veranstaltungen wies Uesugi besonders auf die gesundheitlichen Folgen der atomaren Verstrahlung hin. Krankheitssymptome wie Nasenbluten, Haarausfall, Durchfall, Fieber und Schwindelanfälle treten häufig auf, bis hin zu plötzlichem Gehirn- und Herztod. Die Regierung verbot den Ärzten, Blut und Schilddrüsen zu untersuchen, was auf eine übermäßige Strahlenbelastung hinweisen kann. Auf diese Weise sollen die Regress-Ansprüche minimiert werden. Den gleichen Zweck verfolgen andere menschenverachtende Maßnahmen der Regierung. Den Bauern der verstrahlten Gebiete wird befohlen, weiterhin landwirtschaftliche Produkte herzustellen und zu verkaufen. Den japanischen Bürgern im Rest des Landes wird dann eingeredet, es sei patriotische Pflicht, die verstrahlten Produkte zu kaufen und zu verzehren. Die von der Regierung angeordnete atomare Verstrahlung des gesamten Landes geht soweit, dass sie die anderen Präfekturen dazu bringt, die Holztrümmer des Tsunami von Nordjapan in ihren Müllverbrennungsanlagen zu verbrennen. Die hoch vergifteten Abgase gehen in die Atmosphäre und die stark kontaminierte Asche wird ins Meer geworfen.<br /><br />Am 15. April hielt Uesugi einen Vortrag für die japanische Community des Rhein-Main Gebietes im Zentrum Ökumene der EKHN. Auch hier war die Diskussion wieder sehr engagiert, Für Japaner, die so weit von ihrer Heimat entfernt der Katastrophe untätig zusehen müssen, war solch eine Veranstaltung ungemein wichtig. Am 16.April fuhr Uesugi Morgens nach Stuttgart zu einem Arbeitstreffen von EMS, Diakonie-Katastrophenhilfe und der Württembergischen Kirche zur Japan-Hilfe. Mittags ging es weiter zu einem Interview beim SWR in Mainz. Abends fand dann eine gut besuchte Veranstaltung bei der <i>Frankfurter Rundschau</i> statt. Joachim Wille, FR-Redakteur für Politik, moderierte den Abend zum Thema „Die Atomkatastrophe in Fukushima – Tatsachen, die Tepco, Regierung und Medien verschweigen.“ Die letzte Veranstaltung von Uesugi fand am 17. April in Heppenheim statt. Barbara Köderitz (Evang. Dekanat Bergstraße) und Dr. Hubert Meisinger (Zentrum für Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN) hatten den Abend organisiert, an dem neben Uesugi auch Guido Carl (BUND) zur Energiewende in Deutschland sprach sowie Meisinger über einen gerechten Umgang mit der Schöpfung.<br /><br />Am 18. April kehrte Uesugi nach Japan zurück, gleich mit neuen Vortragsverpflichtungen auch in Fukushima selbst. In Deutschland hatte er ein strenges Programm „absolviert“, zugleich hatte er neue Energie, Ermutigung und Anregung durch all die Begegnungen erhalten. Er meinte zum Schluss, einige seiner KollegInnen bedürften einer ähnlichen „Erholungsreise“ nach Deutschland. Seither kann man auf youtube verfolgen, wie häufig er nun bei Vorträgen von seinen Erfahrungen, Begegnungen und Erkenntnissen aus Deutschland berichtet.]]></content:encoded>
			<category>Asien</category>
			<category>Diakonie Katastrophenhilfe</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rettet Gangjeon</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/rettet-gangjeon.html</link>
			<description>Am 9. Mai fand eine Kundgebung für die Rettung der Insel Jeju und des Dorfes Gangjeon in Südkorea...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Am 9. Mai fand eine Kundgebung für die Rettung der Insel Jeju und des Dorfes Gangjeon in Südkorea vor dem Südkoreanischen Konsulat und am Römer in Frankfurt am Main statt. <br />Auf der landschaftlich schönen südkoreanischen Insel Jeju soll ein Kriegshafen gebaut werden. Die US Marinebasis sei wichtig für die Selbstverteidigung Koreas, behaupten die Befürworter. Eigentlich beabsichtigt die USA mit dem Bau eine Erweiterung des US-amerikanischen Raketenverteidigungssystems. Dabei hat die USA China und Nordkorea im Blick. Beobachter befürchten eine Eskalation der militärischen Spannung im nordostasiatischen Raum. </p><p style="margin-bottom: 0cm">Um den Bau fortzusetzen, wurde der berühmte Gureombi-Felsen trotz Protesten der Bewohner und Naturschutzorganisationen gesprengt. Es gibt ein Generalverbot für Demonstration, obwohl dies verfassungswidrig ist. Mehreren Naturschutz- und Friedensaktivisten wird die Einreise nach Korea verweigert.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, fanden am 9. Mai in vielen Städten der Welt Kundgebungen statt. </p><p style="margin-bottom: 0cm">Die Veranstaltung in Frankfurt am Main, die von Frau Eun Hi Yi koordiniert wurde, wurde auch vom Zentrum Ökumene und von der Korea-Partnerschaft in der Rhein-Main-Propstei der EKHN unterstützt. Herr Wolfgang Buff, Beauftragter für Friedensbildung im Zentrum Ökumene, moderierte die Kundgebung und betonte das große Interesse der EKHN, die Friedensinitiativen zu unterstützen. In ihrem Statement hob Frau Irmgard Münzer, die Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses Korea, den Aspekt der Solidarität hervor. Sie sagte: „Wir greifen die Anliegen unserer Partner und unserer Kirche auf …, machen uns auf die eigenen Socken und schließen uns der internationalen Protestbewegung RETTET GANGJEON an, solidarisieren uns mit den Bewohnern von Gangjeon.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Asien</category>
			<category>Frieden</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:03:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/uploads/media/Kundgebung_Roemer.JPG" length ="684171" type="image/jpeg" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Ökumenisches Forum für Korea bittet um Gebete für Frieden auf der koreanischen Halbinsel</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/oekumenisches-forum-fuer-korea-bittet-um-gebete-fuer-frieden-auf-der-koreanischen-halbinsel.html</link>
			<description>Angesichts der Eskalation der Spannungen zwischen Nord – und Südkorea, nach dem Test einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Angesichts der Eskalation der Spannungen zwischen Nord – und Südkorea, nach dem Test einer Langstreckenrakete von Nordkorea aus, bittet der Ecumenical Forum for Korea um Gebete für Frieden auf der koreanischen Halbinsel.<p style="margin-bottom: 0cm">Nach dem Brief des Forums verstärken beide Staaten den Konflikt durch militärische Rhetorik und Aktivitäten. Die Menschen in beiden Staaten leben in Angst vor einem baldigen Krieg. Das Ökumenische Forum setzt sich für die Erreichung des Friedens und der Wiedervereinigung durch Versöhnung ein.  </p><p style="margin-bottom: 0cm">Das Ökumenische Forum&nbsp; für Korea bittet beide Staaten auf militärische Provokation zu verzichten.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Es bittet die Regierung von Südkorea auf ihre harte Linie gegenüber Nordkorea zu verzichten  und für Frieden und Versöhnung einzutreten.<br /><br />Politiker werden aufgerufen, sich zu verpflichten, dass es keine militärischen Auseinandersetzungen zwischen Nord und Süd gibt, die das Leben der Menschen bedrohen, Sicherheit und Besitz zerstören.<br /><br />Presse und Journalisten werden gebeten, auf  sensationelle und hetzerische Berichterstattungen zu verzichten, die die Menschen in Angst und Unfrieden versetzen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Integration als Aufgabe der protestantischen Kirchen Europas</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/integration-als-aufgabe-der-protestantischen-kirchen-europas.html</link>
			<description>Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)  lebt von einem kontinuierlichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)  lebt von einem kontinuierlichen Integrationsprozess: „,Einheit in  versöhnter Verschiedenheit‘ ist nicht Skandal der Trennung, sondern  Reichtum der Vielfalt“, so der Präsident der GEKE,  Thomas Wipf, in seiner Eröffnungsansprache der 49. Jahrestagung des  Evangelischen Arbeitskreises für Konfessionskunde in Europa (EAKE)  in Rüdlingen (Schweiz). Der Schweizer Theologe Wipf beschrieb die  evangelischen Kirchen Europas als „ständige reformatorische  Erneuerungsbewegung“.Die „monokonfessionalistische Parzellierung“ der  deutschen kirchlichen Landschaft wurde erst im 20. Jahrhundert gebrochen  – seit 2005 gilt Deutschland offiziell als „Einwanderungsland“. Nicht  mehr der Umgang mit „Gastarbeitern“ steht damit im Fokus, sondern die  Entwicklung einer durch Migration geprägten Gesellschaft. „Die Kirche  unserer Zeit ist Kirche in einer Einwanderungsgesellschaft. Aber ist sie  auch eine Einwanderungskirche?“ Mit dieser Frage befasst sich Dietmar  Burkhardt in einem Forschungsprojekt in Frankfurt am Main. Kirche habe  sich, so der Theologe, zu lange nur mit diakonischen Fragen der  Flüchtlingsarbeit beschäftigt, ohne sich gezielt der Integration  evangelischer Migranten in evangelische Gemeinden zu widmen. Dabei begegnet Burkhardt in seinem Forschungsfeld  immer wieder dem Phänomen einer „Re-Mission“; Protestanten fremder  Herkunft bringen religiöse Praktiken wieder in deutsche Gemeinden, die  einst von hier aus in die Mission gegangen ist.&nbsp; Integration endet leider meist in Assimilation oder  in Separation der Gemeindeglieder fremder Herkunft. Hier zeigen sich  „viel zu häufig starre eurozentristische, postkolonialistische  Deutungsmuster“. Wesentlich sei hingegen, den Fremden zunächst als  Fremden zu betrachten und in ihrer Fremdheit ernst zu nehmen: „Ich  gestehe dem Fremden zu, dass ich ihn zunächst nicht verstehe und dass er  mich in seiner Fremdheit irritiert.“ Erst dann könne eine inklusive  Perspektive auf ein „Gemeinsames Kirche-Sein“ eröffnet werden. Annemarie Dupré von der Waldenser-Kirche gründete  den „Servizio Rifugiati e Migranti“, der vom Bund Evangelischer Kirchen  in Italien (FCEI) getragen wird, als zentralen Hilfsdienst für  Flüchtlingsarbeit und politische Information zum Thema Migration: „Seit  Jahren haben wir Gott gebeten, dass Menschen in unsere kleine Kirche  finden mögen. Er hat unsere Bitte auf ungeahnte Weise erhört. Nun sind  wir herausgefordert, gemeinsam mit Migranten Kirche zu sein.“ Die  Juristin schilderte ihre Erfahrungen mit Migration in Italien: „Religion  spielt in der Kultur der meisten Flüchtlinge eine große Rolle – sie ist  oft sogar entscheidend für die Wahl des Ziellandes.“ Zentrale Aufgabe  der Kirchen sei es daher, Menschen Beheimatung und Beteiligung zu bieten  - Migranten gestalten ihre neue Heimat mit: „Es geht im Umgang mit  Zugewanderten nicht um Diakonie, sondern um Ekklesiologie, denn wir  leben gemeinsam in der Kirche, die ein Teil der universalen Kirche ist.“  Dabei stellt Integration einen wechselseitigen Prozess dar:  „Integration stellt auch Anforderungen an die Migranten - sie haben  Pflichten und können es sich nicht in einer Opferrolle bequem machen.“  Dies entspräche, so Dupré weiter, den Vorstellungen vieler heutiger  Migranten. Die in Europa ankommenden Menschen gehören zu den vitalsten  Milieus ihrer Herkunftsländer. Diese Menschen in eine Opferrolle zu  schieben, würde letztlich auch bedeuten, eine große Ressource für die  Aufnahmeländer zu missachten. Integration ist aus theologischer Perspektive eine  doppelte Aufgabe, so Paul Metzger. Die biblische Geschichte sei geprägt  von Wanderungs-, Flucht- und Integrationserfahrungen: Von der  Vertreibung aus dem Paradies, der Zerstreuung nach dem Turmbau zu Babel  bis zur identitätsstiftenden Erfahrung des Exodus des Volkes Israel aus  Ägypten sind Menschen aus Hunger, Not und Gefahr auf Wanderung und der  Suche nach neuer Heimat. Andererseits, so der Catholica-Referent am  Konfessionskundlichen Institut Bensheim, ist die christliche  Grundannahme die Einwanderung Gottes in das Leben der Menschen; Gott  kommt in die menschliche Wirklichkeit. Im Zuge der Konferenz wurden regionale Projekte im  Kanton Schaffhausen besucht. Es referierten Experten für Schularbeit,  Sozialdienstleistungen und Projekte in Wohnquartieren. Die Delegierten  aus zwölf europäischen Ländern berichteten aus ihren Erfahrungen mit  Ein- und Auswanderung und der integrativen und inklusiven Kraft von  Kirche. <i>KI / Alexander Gemeinhardt</i> ]]></content:encoded>
			<category>Europa</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kostenlose Koran-Verteilung der Salafisten in den Fußgängerzonen - Eine Orientierungshilfe</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/kostenlose-koran-verteilung-der-salafisten-in-den-fussgaengerzonen.html</link>
			<description>In den letzten Wochen haben Salafisten in den Fußgängerzonen deutscher Städte kostenlos Korane...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Diese Aktion erhielt eine hohe mediale Aufmerksamkeit und wurde sowohl von Islamgegnern als auch Islamisten instrumentalisiert. Dies hat viele Menschen christlichen und muslimischen Glaubens verunsichert und verärgert. Im Folgenden sollen nun wesentliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Koranverteilung der Salafisten aufgetaucht sind, beantwortet werden.1. Wer sind die Salafisten?2. Warum kann eine Koranverteilung nicht verboten werden?3. Wie verstehen Muslime den Koran?4. Wie sehen die Vertreter islamischer Verbände in Deutschland diese Aktion?5. Wie sollte man sich verhalten?<br /><link fileadmin/content/Materialien/Pressemitteilungen/12-04-20-Koranverteilung.pdf _blank download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Hier kann das Dokument heruntergeladen werden.</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 17:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Veranstaltungen zur Tepco-Atomkatastrophe in Japan</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/veranstaltungen-zur-tepco-atomkatastrophe-in-japan.html</link>
			<description>Anlässlich einer Tagung in der Evangelischen Akademie Hofgeismar wird der bekannte japanische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anlässlich einer Tagung in der Evangelischen Akademie&nbsp;Hofgeismar wird der bekannte japanische Journalist Takashi Uesugi Deutschland besuchen und verschiedene Vorträge halten. In Kooperation mit Aktionsgruppen und Institutionen organisiert das Zentrum Ökumene der EKHN Vorträge, um neuere Informationen zur Atomkatastrophe zu erhalten. Viele Medien sind in Japan durch die Regierung und die Atombetreiber stark kontrolliert. Takashi Uesugi ist in Japan bekannt als einer derjenigen Journalisten, die sich für die Pressefreiheit einsetzen und die Atomkatastrophe genau recherchieren.Folgende Veranstaltungen sind im April 2012 geplant:<link fileadmin/content/Japan/12008_Ein_Jahr_nach_der.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">10. April 2012 in Hofgeismar</link>: Tagung „Ein Jahr nach der Katastrophe“<br /><br /><link fileadmin/content/Japan/Veranstaltungsflyer_Takashi_Uesugi_BLN.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">13. April 2012 in Berlin</link>: Vortrag&nbsp; “Die Atomkatastrophe in Japan – Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit“<br /><br /><link fileadmin/content/Japan/Veranstaltungsflyer_Takashi_Herford.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">14. April 2012 Herford</link>: Vortrag “Die Atomkatastrophe in Japan – Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit“<br /><br /><link fileadmin/content/Japan/Uesugi150412_A4-1.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">15. April 2012 Zentrum Ökumene, Frankfurt am Main</link>: „Die Atomkatastrophe in Fukushima“ (nur auf Japanisch)<br /><br /><link fileadmin/content/Japan/2_130_FR-Event_Die-Atomkatastrophe-1.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">16. April 2012 in Frankfurt am Main</link>: Vortrag: „Die Atomkatastrophe in Fukushima – Tatsachen, die Tepco, Regierung und Medien verschweigen“<br /><br /><link fileadmin/content/Japan/Energiewende_Sch%C3%B6pfung_bewahren_Heppenheim_17._April_Drittelflyer-1.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">17. April 2012 in Heppenheim</link>: Kurzvortrag “Die Atomkatastrophe in Japan – Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit“weitere Informationen:<link fileadmin/content/Japan/Journalist.Uesugi.CV.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">CV von Takashi Uesugi</link><br /><br /><link fileadmin/content/Japan/UESUGI_Takashi__Artikel_M%C3%A4rz-2012.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Artikel von Takashi Uesugi</link><br /><br /><link fileadmin/content/Japan/SP_23-05-2011.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Der Atomstaat von Cordula Meyer</link>, in: DER SPIEGEL (23.05.2011)Kontakt:<br /><br />Pfr. Dr. Martin Repp<br />Beauftragter für Dialog mit asiatischen Religionen<br />Zentrum Ökumene der EKHN<br />Praunheimer Landstraße 206<br />60488 Frankfurt am Main<br />Tel.: 069 -&nbsp;97 65 18 44<br />Fax: 069 - 97 65 18 59<br /><link martin.repp@zoe-ekhn.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">martin.repp@zoe-ekhn.de</link> ]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 14:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Sie sollen nicht vergessen werden&quot; - Gedenkstein für zwangsdeportierte Frankfurter Juden in Minsk eingeweiht</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/gedenkstein-fuer-zwangsdeportierte-frankfurter-juden-in-minsk-eingeweiht.html</link>
			<description>In Minsk, Weißrussland (Belarus), wurde am 22. März 2012 im Bereich des ehemaligen jüdischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In Minsk, Weißrussland (Belarus), wurde am 22. März 2012 im Bereich des ehemaligen jüdischen Ghettos ein Gedenkstein für die im November 1941 zwangsdeportierten Frankfurter Juden der Öffentlichkeit übergeben. Aus Frankfurt am Main war dafür eine kleine Delegation angereist:<p style="margin-bottom: 0cm">Dr. Michael Fleiter vom Institut für Stadtgeschichte als Vertreter der Stadt Frankfurt am Main, Dekanin Dr. Ursula Schoen, Evangelisches Dekanat Frankfurt Mitte-Ost und Pfarrer Friedhelm Pieper, Europabeauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im Zentrum Ökumene. An der Gedenkfeier wirkten außerdem mit: Vertreter des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerkes Dortmund und Minsk (IBB), Vertreter der jüdischen Gemeinden und Organisationen in Belarus, darunter Rabbiner Abramovitsch, Frida Reismann, Vorsitzende des Verbandes ehemaliger Häftlinge des Minsker Ghettos, Peter Dettmar, der Gesandte der Deutschen <i><span style="font-style: normal">Botschaft</span></i><i> </i>in der Republik<i> </i><i><span style="font-style: normal">Belarus</span></i><i><span style="font-style: normal"> </span></i><i><span style="font-style: normal">mit</span></i><i><span style="font-style: normal"> </span></i><i><span style="font-style: normal">einem</span></i><i><span style="font-style: normal"> </span></i><i><span style="font-style: normal">Vertreter</span></i><i><span style="font-style: normal"> </span></i><i><span style="font-style: normal">des</span></i><i><span style="font-style: normal"> </span></i><i><span style="font-style: normal">Militärattaché-Stabes.</span></i><br /><br />Der Stein erinnert an die über eintausend jüdischen Opfer, die am frühen Morgen des 12. November 1941 vom Bahnhof Frankfurt-Ost nach Minsk zwangsdeportiert wurden. Am 17. November trafen sie in Minsk ein. Sie wurden ins Ghetto verschleppt, mitten in die brutale Schreckensherrschaft der deutschen Besatzung mit Zwangsarbeit, Hunger, Krankheiten und ständigen Erschießungen.<br /><br />Pfarrer Pieper betonte bei der Kranzniederlegung: &quot;Wir sind hierher nach Minsk gekommen, damit die Opfer der menschenverachtenden Verfolgung und Unterdrückung durch die Nazis und die deutschen Wehrmachtsverbände nicht vergessen werden, die Opfer des barbarischen Mordens hier im Bereich des ehemaligen Ghettos und an all den Stätten des Leidens in und um Minsk.&quot; Er hoffe, dass diese Erinnerung das Engagement für Verständigung und Versöhnung in Europa stärke wie auch den Einsatz zur Überwindung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.<br /><br />Dr. Michael Fleiter brachte in seiner Ansprache bei der Gedenkfeier seine Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele Minsker zur ehrenden Erinnerung an die Deportierten gekommen waren. Er beschrieb den langen und schwierigen Prozess der persönlichen Erinnerung an die NS-Verbrechen durch Zeitzeugen in Deutschland. Zwar sei die Deportation nach Minsk in einer Ausstellung des Jüdischen Museums dokumentiert worden, doch fehle bei vielen die Kenntnis der konkreten Umstände. Was mit den Frankfurter Deportierten in Weißrussland geschah, sei ein gleichsam ein „blinder Fleck“ im stadtgeschichtlichen Bewusstsein. Das Institut für Stadtgeschichte werde die von der Minsker Geschichtswerkstatt erarbeiteten Informationen für die wissenschaftliche Dokumentation der Deportationen aus Frankfurt am Main nutzen.<br /><br />Dekanin Dr. Ursula Schoen gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass &quot;Gedenksteine Menschen einen Platz zurückgeben unter denen, mit denen sie gelebt haben - als Nachbarn und Mitbürger&quot;. Sie erinnerte an die in Frankfurt verlegten &quot;Stolpersteine&quot;. Vor ehemaligen Wohnhäusern jüdischer Mitbürger eingelassen, nennen sie Namen und Lebensdaten. &quot;Damit wird diesem Menschen Wert und Würde zurückgegeben, ein Lebensrecht, das ihm unter den Nationalsozialisten gewaltsam genommen wurde.&quot; Die Teilnehmenden der Gedenkfeier wies sie darauf hin, dass &quot;in den nächsten Wochen Frankfurter Schüler die Namen der 1000 Frankfurter Deportierten verlesen werden&quot;. Mit Blick auf die Gräueltaten der Vergangenheit betonte Dekanin Schoen: &quot;Für das Vergangene können wir nur demütig um Vergebung bitten. Die Zukunft aber liegt in unseren Händen&quot;; dabei verwies sie insbesondere auf das Eintreten gegen Rassismus und auf die Bildungsarbeit mit jungen Menschen.<br /><br />Der aus Mitteln der Stadt Frankfurt und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt finanzierte Gedenkstein steht neben weiteren Steinen zum Gedenken an zwangsdeportierte Juden aus Bremen, Köln-Bonn, Hamburg, Berlin, Düsseldorf sowie aus Österreich.<br /><br />Die Frankfurter Delegation besuchte während des Aufenthalts auch Chatyn und Maly Trostinez, weitere Gedenkstätten des Leidens der weißrussischen Bevölkerung unter der brutalen deutschen Besatzung. &quot;Diese Leidensgeschichte muss uns bewusst sein in den Begegnungen mit den Menschen aus Belarus&quot;, betonten die Delegationsteilnehmer nach ihrer Rückkehr. Sie hoffen zugleich, dass die ebenfalls während des Aufenthalts in Belarus besuchten Förderprojekte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau nicht durch die aktuellen Spannungen zwischen der EU und Belarus beeinträchtigt würden.</p><p style="margin-bottom: 0cm">----------</p><p style="margin-bottom: 0cm">Hintergrund:</p><p style="margin-bottom: 0cm">Aus den inzwischen erhältlichen Unterlagen über den zweiten Weltkrieg und die deutschen Besetzungen in Minsk, Belarus, sind nun Dokumente über die Zwangstransporte von Juden in das Ghetto in Minsk einsehbar. Eine Kopie der Liste des Zwangstransports aus Frankfurt am Main am 12. November 1941 liegt im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Frankfurt am Main: 50 Seiten mit den Namen jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Frankfurt. Jeder Name verkörpert ein unfassbares Schicksal. Eine Kopie der Liste hat Pfr. Friedhelm Pieper vom Zentrum Ökumene der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt übergeben.</p><p style="margin-bottom: 0cm">In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (<span lang="zxx"><link http://www.ibb.de/>www.ibb-d.de</link></span>) werden seit einigen Jahren Gedenksteine aus den Städten, aus denen Juden nach Minsk deportiert wurden, in Minsk im Bereich des ehemaligen Ghettos errichtet, so zum Beispiel in 2009 ein Gedenkstein aus Berlin.<br /><br />Die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Petra Roth, unterstützt die Errichtung eines Gedenksteins für die nach Minsk deportierten Frankfurter Juden. Zur Finanzierung des Frankfurter Gedenksteins in Höhe von 5.000,- € wurde von Seiten der Oberbürgermeisterin ein Zuschuss von 3.000,- € zugesagt. Die restlichen 2.000,- € wurden von der Jüdischen Gemeinde Frankfurt übernommen.<br /><br />Die Gestaltung und Aufstellung der Steine wurde koordiniert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk, Dortmund (IBB), das in Kooperation mit IBB Minsk auf dem Gelände des ehemaligen Ghettos in Minsk eine &quot;Geschichtswerkstatt&quot; unterhält.<br /><br />Ein Text für den Frankfurter Gedenkstein wurde vom Institut für Stadtgeschichte und vom Jüdischen Museum Frankfurt erstellt und nach Minsk übermittelt, wo eine weiß-russische und eine hebräische Übersetzung vorgenommen wurde. Der Text lautet: <i>Verwaltung</i><i> </i><i>und</i><i> </i><i>Bürger</i><i> </i><i>der</i><i> </i><i>Stadt</i><i> </i><i>Frankfurt</i><i> </i><i>am</i><i> </i><i>Main</i><i> </i><i>beteiligten</i><i> </i><i>sich</i><i> </i><i>im</i><i> </i><i>Nationalsozialismus</i><i> </i><i>an</i><i> </i><i>der</i><i> </i><i>Verfolgung,</i><i> </i><i>Vertreibung</i><i> </i><i>und</i><i> </i><i>Vernichtung</i><i> </i><i>jüdischer</i><i> </i><i>Frankfurter.</i><i> </i><i>Allein</i><i> </i><i>nach</i><i> </i><i>Minsk</i><i> </i><i>wurden</i><i> </i><i>im</i><i> </i><i>November</i><i> </i><i>1941</i><i> </i><i>über</i><i> </i><i>eintausend</i><i> </i><i>deportiert,</i><i> </i><i>wovon</i><i> </i><i>nur</i><i> </i><i>zehn</i><i> </i><i>überlebten.</i><i> </i><i>-</i><i> </i><i>Die</i><i> </i><i>Erinnerung</i><i> </i><i>bewahre</i><i> </i><i>vor</i><i> </i><i>neuem</i><i> </i><i>Unrecht.</i><i> </i> </p><p style="margin-bottom: 0cm">Die Koordination des Projekts mit Vertretern der Stadt Frankfurt a.M., der EKHN, der Propstei Rhein-Main, des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks, Dortmund, sowie weiterer Projektpartner lag bei Pfarrer Friedhelm Pieper, über den auch weitere Auskünfte erhältlich sind:<br /><br />Pfr. Friedhelm Pieper<br />Europabeauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau<br />Zentrum Oekumene, Praunheimer Landstr. 206, 60488 Frankfurt am Main</p><p style="margin-bottom: 0cm; ">Tel. 069 - 97 65 18 32<br />Fax. 069 - 97 65 18 5<br /><link friedhelm.pieper@zoe-ekhn.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">friedhelm.pieper@zoe-ekhn.de</link></p>]]></content:encoded>
			<category>Europa</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 10:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ÖRK-Kommission für Weltmission und Evangelisation &lt;/br&gt;ruft zu neuem Verständnis von Mission und Evangelisation auf</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/oerk-kommission-fuer-weltmission-und-evangelisation-pruft-zu-neuem-verstaendnis-von-mission-und-e.html</link>
			<description>Der Ökumenische Rat der Kirchen  (ÖRK) hat seit 1982 nur eine offizielle Erklärung zum Thema...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Der Ökumenische Rat der Kirchen  (ÖRK) hat seit 1982 nur eine offizielle Erklärung zum Thema Mission und Evangelisation  veröffentlicht. Jetzt, im Jahr 2012, bereitet die ÖRK-Kommission für  Weltmission und Evangelisation (CWME) eine weitere Erklärung vor, um im  Kontext der sich wandelnden Gegebenheiten in der Welt und der Kirche zu  einem neuen Verständnis von Mission und Evangelisation aufzurufen.</b> Die Erklärung mit dem Titel „Together towards life: Mission and Evangelism  in Changing Landscapes“ wird der 10. ÖRK-Vollversammlung in Busan,  Korea, 2013 nach Zustimmung des ÖRK-Zentralausschusses vorgelegt werden.  Das Grundsatzdokument basiert auf Einsichten der protestantischen,  evangelikalen, orthodoxen und römisch-katholischen Missionstheologien. Ein Entwurf der Erklärung wurde jüngst im Rahmen der  Missionstagung im Vorfeld der Vollversammlung, die vom 22. bis 27. März  in Manila, Philippinen, stattfindet, bekanntgemacht. „Ziel der Erklärung ist, der kommenden  ÖRK-Vollversammlung neue Themen und Überzeugungen vorzulegen, da sich  das Verständnis von Mission und Evangelisation in den vergangenen drei  Jahrzehnten erheblich verändert hat“, erläuterte Pastor Dr. Jooseop  Keum, Schriftführer der CWME, während der Tagung in Manila.<br /><br />Die CWME arbeitet bereits seit der  ÖRK-Vollversammlung in Porto Alegre, Brasilien, im Jahr 2006 an der  Erklärung. Der aktuelle Entwurf wurde im Januar dieses Jahres vom  ÖRK-Exektuivausschuss gebilligt.<br /><br />1961 hatte sich der Internationale Missionsrat (IMR)  in Neu-Delhi mit dem ÖRK zusammengeschlossen. Einige Jahre später, im  Jahr 1982, wurde eine Erklärung zur Rolle des ÖRK in der Mission mit dem  Titel „Mission und Evangelisation – Eine ökumenische Erklärung“  formuliert. Die neue Erklärung ist Nachfolgedokument dieser Erklärung.<br /><br />„Die neue Erklärung wird die Erklärung von 1982 zu  Mission und Evangelisation keinesfalls ersetzen. Es wird vielmehr eine  weitreichendere Wirkung über die ÖRK-Mitgliedskirchen und angegliederte  Missionseinrichtungen hinaus angestrebt, so dass wir uns dafür  einzusetzen können, dass alle Menschen an der Fülle des Lebens Anteil  haben“, so Keum.<br /><br />Einige der in der Erklärung angesprochenen Themen  wurden während der Tagung diskutiert, darunter ein theologischer Rahmen,  der die Mission des Heiligen Geistes (<i>Missio Spiritus</i>)  beschreibt, sowie die Bejahung von Dynamiken, Veränderungen und  Vielfältigkeit in der Mission. Es wurde über die gemeinsame Erlösung von  Menschheit und Schöpfung diskutiert und darüber, ökologische und  Umweltbelange in die Missionserklärung aufzunehmen. Ebenso wurden die  Themen Gesundheit und Heilung, Migration sowie die wirtschaftliche  Globalisierung angesprochen.<br /><br />Die Teilnehmenden diskutierten über das Konzept eines  erneuerten Engagements für die Evangelisation, das von Demut und  Respekt geprägt ist, und untersuchten, wie das Evangelium in der  heutigen Welt vermittelt werden könne. Das Überdenken der Beziehung  zwischen Mission und der Kirche ist eines der wichtigen Themen der  Erklärung, die während der Tagung noch diskutiert werden sollen.<br /><br />ÖRK/WCC]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 15:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ethical Fashion Aktionswoche &lt;/br&gt;vom 16. bis 20. April in Frankfurt am Main</title>
			<link>http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/nc/startseite/aktuelles/news/article/ethical-fashion-aktionswoche-vom-16-bis-20-april-zu-sozial-oekologischen-standards-in-der-globalen.html</link>
			<description>Eine Aktionswoche zur Problematik globaler Bekleidungsproduktion startet am 16. April 2012 an der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Eine Aktionswoche zur Problematik globaler Bekleidungsproduktion startet am 16. April 2012 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Veranstaltet wird die Woche von der Evangelischen und Katholischen Hochschulgemeinde und weiteren Trägern, das Zentrum Ökumene der EKHN beteiligt sich an der Aktionswoche.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Seit zwei Jahrzehnten ist bekannt, dass die Herstellung unserer Kleidung  mit überlangen Arbeitszeiten, Gewerkschaftsfeindlichkeit und Umweltskandalen einhergeht. Es ist Zeit für Veränderungen. Bei der Aktionswoche in Frankfurt am Main  wird hierzu informiert und mobilisiert.</p>Die Ausstellung „Made in – Made By“ wird am Montag, den 16. April um 18:00 Uhr mit einer Vernissage im KHG-Saal auf dem Campus Westend der Goethe-Universität eröffnet.  <p style="margin-bottom: 0cm">Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung präsentieren Studierende der Universität Mode von Labels, die zu „fairen“ Konditionen und unter der Beachtung ökologischer Standards Textilien herstellen.</p>Während der gesamten Woche werden kostenlose Führungen für Schulklassen und andere interessierte Gruppen angeboten. <br /><br />Geöffnet ist die Ausstellung vom 17.-20. April 2012 täglich von 10:00-16:00 Uhr.<p style="margin-bottom: 0cm">Eine Podiumsdiskussion am 17.04.2012 um 18:00 Uhr im ESG-Saal der Goethe-Universität Frankfurt (Siolistr. 7) mit den prominentesten Vertretern auf diesem Gebiet beleuchtet die Inhalte. Zunächst werden die sozialen und ökologischen Probleme entlang der globalen textilen Produktionskette skizziert. In der anschließenden Diskussion mit Alexandra Perschau (Gründerin von „Future for Cotton“), Christiane Schnura (Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung), und Sascha Klemz (zündstoff clothing) wird die Frage nach möglichen Konsumalternativen gestellt. Dominic Kloos, Autor der Studie „Sozial-ökologische Mode auf dem Prüfstand“, wird die Diskussion moderieren.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Am 18.04.2012, 18:30 Uhr wird der Film „China Blue“ in der FH Frankfurt (Kleiststraße, Gebäude 2, Raum 303) gezeigt. China Blue basiert auf dem Tagebuch einer Textilarbeiterin, das Einblick in die unvorstellbaren Arbeitsbedingungen in einer chinesischen Textilfabrik gibt.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Weiter geht es am 19.04.2012 um 16:00 Uhr im KHG-Saal (Campus Westend, Siolistr. 7) mit einem Aktionsworkshop, der von Dr. Ute Greifenstein (Zentrum Ökumene der EKHN) geleitet wird. Hierbei werden kreative Kunstwerke für eine Aktion im öffentlichen Raum angefertigt.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Beim Aktionsworkshop sollen die wichtigsten Botschaften aus Ausstellung, Film und Podiumsdiskussion künstlerisch verarbeitet werden. Die aus diesem Workshop entstandene Aktionskunst wird am darauf folgenden Tag auf der wichtigsten Einkaufsmeile der Stadt präsentiert und dazu wird Informationsmaterial verteilt.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Swoppingparty am 20.04.2012 um 20:00 Uhr.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Noch ist es nicht ganz einfach, wirklich fair produzierte Kleidung zu erwerben. Die Auswahl ist in den letzten Jahren zwar besser geworden, aber viele der schönen Kleidungsstücke sind auch nicht ganz billig. Eine gute Alternative, um an neue Kleidung zu kommen, ist der Tausch von Kleidungsstücken. Denn das meiste von dem, was wir nicht mehr tragen, ist noch vollkommen in Ordnung und erfreut möglicherweise eine andere Person. Zudem ist der Tausch von Kleidung äußerst umweltfreundlich, weil hier weder zur Herstellung noch für den Transport neue Rohstoffe gebraucht werden. Bei der Party darf sich jeder/jede soviele Kleidungsstücke mitnehmen wie er/sie mitgebracht hat. Die Veranstalter hoffen auf Fairness. Die Kleidung kann jederzeit während der Öffnungszeiten der Ausstellung „Mady in - Made by“ Di-Fr von 10:00-16:00 Uhr oder bei den einzelnen Veranstaltungen abgegeben werden. Kleider, die nicht eingetauscht werden, gehen anschließend an die Ökumenische Kleiderkammer in Bornheim.  </p><p style="margin-bottom: 0cm">Träger der Aktionswoche: Projektgruppe „Global bewegt!“ RheinMain, Gruppe Frankfurt – dazu zählen pax christi Limburg, ESG und KHG aus Frankfurt am Main, Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau/Brot für die Welt in Hessen und Nassau, Evangelische Kirche Frankfurt am Main, MATI-Selbstbestimmte Dorfentwicklung in Bangladesch, Weltladen Bornheim/Frankfurt am Main, DGB Frankfurt-Rhein-Main, DGB Jugend Frankfurt am Main und Südosthessen.</p><p style="margin-bottom: 0cm">In Kooperation mit  </p><p style="margin-bottom: 0cm">der Kampagne für Saubere Kleidung, Autonomes AusländerInnenreferat STUBE Hessen/WUS, Amnesty International.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Gefördert von</p><p style="margin-bottom: 0cm">eed Evangelischer Entwicklungsdienst, Katholischer Fonds Kooperation eine Welt, Stadt Frankfurt am Main, Referat für Internationale Angelegenheiten.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Führungsanfragen über Kathrin Schreivogl, Referentin für internationale Arbeit in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) der Uni Frankfurt am Main, Siolistraße 7, Telefon: 069 -478 62 10 – 23<br />eMail: <link schreivogl@esg-frankfurt.de><span lang="zxx">schreivogl@esg-frankfurt.de</span></link></p><p style="margin-bottom: 0cm; "></p><p style="margin-bottom: 0cm; "><link fileadmin/content/Veranstaltungen/Flyer/karte_a6_20120221.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">&gt;&gt;&gt; Flyer</link></p>]]></content:encoded>
			<category>Diakonie Katastrophenhilfe</category>
			<category>Brot für die Welt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 10:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
