Der Maya Kalender und die Ängste vor einem Weltuntergang
In der öffentlichen Wahrnehmung kommt dem Maya-Kalender heute eine sehr hohe Aufmerksamkeit zu. Neuere Interpretationen lesen daraus das Kommen eines Weltendes im Dezember 2012. Apokalyptische Erwartungen spielten in der Geschichte der Menschheit schon lange eine große Rolle. Inzwischen wird dieses Thema auch medial inszeniert.
Die gegenwärtige Popularität von Weltuntergangs-Szenarien ist Indikator für tiefer liegende Verunsicherungen und Ängste der Menschen heute. Solch eine Situation erfordert eine sachlich klärende Behandlung. Die kursierenden Prophezeiungen im Hinblick auf den Dezember 2012 stellen eine wichtige Herausforderung dar. Dazu sollen die Beiträge dieses Studientages Orientierung geben.
Experten aus Religionswissenschaft, Theologie und Psychologie werden die Inhalte des Maya-Kalenders vorstellen, seine Rezeption in der Gegenwart analysieren, seinen Kontext in der apokalyptischen Bewegung der Geschichte erörtern, ein christliches Verständnis von Endzeiterwartungen vergegenwärtigen sowie eine individual- und sozialpsychologische Analyse des Themenkomplexes in Blick auf Seelsorge und Pädagogik vornehmen. Ziel der Veranstaltung ist es, Hilfestellung zu geben, um Weltuntergangsängsten in sachlicher und hilfreicher Weise zu begegnen.
Zu diesem Studientag laden wir Pfarrerinnen und Pfarrer, Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle am Thema Interessierten ein.
Verantwortlich:
Jean-Felix Belinga Belinga, Beauftragter für interkulturelle Bildung
Dr. Martin Repp, Beauftragter für Dialog mit asiatischen Religionen
Ökumenische Studienreise London
Vorbereitungstreffen: 21.-22. Mai 2012
Reise: 4.-13. September 2012
25. Juni 2012
Studientag zum Thema "Der Maya Kalender und die Ängste vor dem Weltuntergang", Zentrum Ökumene