06.09.2011
![Abschlusspodium der Konsultation (v.l.n.r.: Prof. em. Dr. Klaus Wengst [Evangelisch-Theologische Fakultät, Neues Testament und Judentumskunde, Ruhr-Universität, Bochum], Gabriele Scherle [Pröpstin der Propstei Rhein-Main der EKHN, Frankfurt], Prof. Dr. Nicolas Abou Mrad, Altes Testament, Rum-orthodoxe Universität Balamand, Tripolis/Libanon] und Ashraf Tannous, [Vikar in der ELCJHL, z.Zt. im Rahmen des Partnerschaftsprogramms Vikar in der westfälischen Kirche]).](typo3temp/pics/591d63b4e4.jpg)
Abschlusspodium der Konsultation (v.l.n.r.: Prof. em. Dr. Klaus Wengst [Evangelisch-Theologische Fakultät, Neues Testament und Judentumskunde, Ruhr-Universität, Bochum], Gabriele Scherle [Pröpstin der Propstei Rhein-Main der EKHN, Frankfurt], Prof. Dr. Nicolas Abou Mrad, Altes Testament, Rum-orthodoxe Universität Balamand, Tripolis/Libanon] und Ashraf Tannous, [Vikar in der ELCJHL, z.Zt. im Rahmen des Partnerschaftsprogramms Vikar in der westfälischen Kirche]).
Auf Einladung der Evangelischen Kirchen in Baden und Hessen und Nassau sowie der beiden Arbeitskreise für den jüdisch-christlichen Dialog in den beiden Kirchen, haben 57 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Konsultation „Land Israel und universales Heil“ vom 30. August bis 1. September im Erbacher Hof in Mainz teilgenommen.
Im Mittelpunkt der Konsultation standen die Fragen: was bedeuten für eine christliche Theologie, die universell ausgerichtet ist, die Verheißungen an das Volk Israel? Können die Hoffnungen auf das Reich Gottes verbunden werden mit den Verheißungen des Landes? Es wurde deutlich, dass die Antworten aufgrund unterschiedlicher Kontexte und hermeneutischer Zugänge verschieden ausfallen und diese sich in der theologischen Debatte um die Bedeutung des christlichen Bekenntnisses zur bleibenden Erwählung Israels widerspiegeln.
Auf dem Hintergrund des „Kairos-Palästina-Dokuments“ suchte die Konsultation das Verhältnis von biblischen Landverheißungen an Israel und der universalen Heilsbotschaft Jesu Christi theologisch zu bestimmen, fragte dabei nach politischen Implikationen und ließ sich von Gesprächspartnern aus dem Nahen Osten herausfordern.
In einem abschließenden Statement haben die Veranstalter die Ergebnisse aus ihrer Sicht zusammengefasst.
OKR Pfr. Detlev Knoche, Leiter Zentrum Ökumene