Mission ist ein Tabu. Zu Recht – denn in ihr geht es um etwas sehr persönliches, intimes, nahe gehendes, nämlich um die Weitergabe des Lebens.
Mission ist ein Skandal. Zu Recht – denn die Boschaft von Jesus Christus ist ein Ärgernis (skandalon), eine Torheit und ein Stein des Anstoßes.
Mission ist unvermeidlich, denn Christen und Kirche sind nicht um ihrer selbst willen da, sondern weil sie von Gott eine Aufgabe an und in der Welt haben.
Getreu dem Motto des Zentrums Ökumene nach 1. Pt 3,15 denken wir, dass zum Christsein auch gehört, seinen Glauben ohne Scham, aber mit Sanftmut und Bescheidenheit in Tat und Wort für andere zu bezeugen: Ohne Mission gäbe es keine Evangelische Kirche in Hessen und Nassau.
Also:
Wie ist das mit der Missions- und Kolonialgeschichte?
Wenn alle die anderen missionieren wollen – führt das nicht zwangsläufig zu Gewalt?
Wenn man von „Mission“ redet, kann man dann den interreligiösen Dialog gleich einpacken?
"Ist es nicht schändlich, daß die Fanatiker Eifer haben und die
Anständigen haben keinen? Man muß rücksichtsvoll sein, aber nicht
schüchtern." (Voltaire)
Das Zentrum Ökumene bietet für Gemeinden, Dekanate und Kirchenvorstände Informationen, Vorträge, Gesprächskreise und Veranstaltungen rund um das Thema „Mission“. Sprechen Sie uns an.
Ansprechpartner
N.N.
Beauftragte/r für Ökumenisches Lernen und Weltanschauungsfragen
Tel.: 069 - 97 65 18 42
Fax: 069 - 97 65 18 19
bildung.begegnung(at)zoe-ekhn.de
In Vielfalt leben - Gott auf der Spur sein
Mission und Ökumene, Zeugnis und Dialog als zentrale kirchliche Arbeitsfelder